VERTICS.Blog

VERTICS.Sleeves vs. Unterarm-Pump (scroll down for english version)

Nach der vorläufigen Auswertung unserer Umfrage zur Wirksamkeit von VERTICS.Sleeves sehen wir es bereits als bestätigt, dass VERTICS.Sleeves den Unterarm-Pump reduzieren können. Mehr als 70% der Befragten beantworteten die Frage nach reduziertem Arm-Pump bei Verwendung unserer Kompressions-Sleeves mit “Ja”.

Das Phänomen des Arm Pump, im allgemeinen auch Kompartment-Syndrom genannt, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst. Ob nun der Neandertaler mit Steinwerkzeugen hantiert hat oder der Kletterer sich an pumpigen Routen abquält oder der MotoX-Fahrer die Griffe seines Lenkers festkrallt, allen ist der Pump gemeinsam.

Unterarm Pump

Wodurch kommt dieser Effekt? Es gibt hierfür vielfältige Ursachen, im Wesentlichen aber ist wohl der Blutstau in den Unterarmmuskeln dafür verantwortlich. Bei steigender und dauerhafter Belastung des Unterarms durch komplexe Handbewegungen strömt vermehrt Blut in den Muskel der das Muskelgewebe anschwellen lässt. Das Muskelgewebe drückt nun auf die Muskelhaut bzw. Faszien. Die Faszien bestehen aus einem knorpelartigen Gewebe, fest aber wenig dehnbar. Deshalb kann sich dadurch der Muskel nicht weiter ausdehnen und drückt sich dann förmlich selbst die Blutgefäße zu. Die Folge ist ein reduzierter oder völlig zum Stillstand kommender Blutstrom, Übersäuerung und Verkrampfen der Unterarme bis hin zu Taubheitsgefühl der Hand oder einzelner Finger. Wenn der Rückstrom des Blutes gehemmt ist werden die Abfallprodukte, die bei der Muskelarbeit entstehen, wie z.B. Laktat, nicht ausreichend abgepumpt. Die Folge ist eine Übersäuerung des Muskels, d.h. der ph-Wert sinkt ab und hemmt die Muskelkontraktion. Es kommen also viele Faktoren zusammen, die den Pump in den Armen begünstigen. Ungeklärt ist bisher warum dieser Effekt bei manchen Menschen weniger häufig vorkommt, oder mal besonders stark oder mal schwächer ist. Dies hängt sicher mit dem momentanen Stoffwechsel und dem Elektrolyth-Haushalt des Körpers im Moment der Belastung ab.

Was kann man gegen den Unterarm-Pump tun? MotoX-Fahrer und Motorrad-Rennfahrer gehen so weit und lassen sich die Faszien operativ einritzen bzw. entfernen damit der Muskel mehr Platz hat, um sich auszudehnen. Der Erfolg dieser Methode ist allerdings umstritten da es oft zu weiteren operativen Eingriffen kommt. Regelmäßiges Training ist natürlich immer gut, aber Vorsicht!
Muskelaufbau-Übungen sind in diesem Fall kontraproduktiv.

Bodybuilder beim Pumpen

Bodybuilder beim Pumpen

 

Besser ist ein regelmäßiges, kurzes Training mit isometrischen Übungen, also Halteübungen. Kletterer verwenden häufig Trainingsbälle, Ringe, gefederte Griffe oder Knetmasse mit unterschiedlichen Härtegraden und drücken diese intervallartig mit den Fingern zusammen. Besser ist es aber, die Belastung für einige Zeit zu halten und nicht zu “pumpen”. Campusboard und Hangelübungen können den Zustand hier sogar verschlechtern.

Unterarm Kompression

Werden VERTICS.Sleeves Kompressions-Stulpen schon zu Beginn des Trainings getragen, können sie zu einem beschleunigten Rücktransport des venösen Blutes beitragen, so dass der Pump verzögert und reduziert wird. Sollten die Arme dann trotzdem irgendwann zulaufen, verhelfen VERTICS.Sleeves zu schnellerer Erholung und Entspannung der Unterarmmuskulatur.

Quelle: Motorsport-Magazin.com

Vollständiger Artikel (deutsch) unter http://www.motorsport-magazin.com/motogp/news-205559-was-hat-es-mit-dem-arm-pump-auf-sich/

Hierbei geht es zwar um Motorrad-Rennen, die Belastung der Unterarmmuskulatur und der Arm-Pump ist aber vergleichbar mit dem Klettersport.

 

After preliminary analysis of our survey on the effectiveness of VERTICS.Sleeves we see already as confirmed that VERTICS.Sleeves can reduce the pump effect in the forearms. More than 70% of respondents answered the question of reduced arm pump when using our compression sleeves with “Yes”.

The phenomenon of arm pump, also called compartment syndrome, is probably as old as human itself. Whether Neanderthals has handled with stone tools or a climber does pumpin ‘routes or MotoX rider clings the steering, they all share the pump.

Which is this effect? There are many causes for the pump, but essentially the congestion in the forearm muscles is probably responsible. With an increasing and constant stress of the forearm by complex hand movements the blood flow into the muscle is also increased so that it swells. The muscle now presses on the muscle fascia. The fascias are made of a cartilaginous tissue, firmly but poorly stretchable. Therefore, the muscle can´t continue to expand and presses even on the blood vessels. The result is a reduced or completely stopped bloodstream, acidification and cramping of forearms to numbness of the hands or individual fingers. If the backflow of blood is inhibited, the waste products that are produced during muscle work, such as Lactate, are insufficient pumped out. The result is an over-acidification of the muscle, the pH decreases and inhibits muscle contraction. So it come together many factors that increase the pump in the forearms. Unclear so far why this effect in some people is less common, or even particularly strong or even stronger. This certainly depends with the current metabolism and the Elektrolyth balance of the body at the moment of impact.

What can be done to prevent the forearm pump? MotoX rider and motorcycle racer go so far as the fascia carve surgically or remove so the muscle has more space to expand. The success of this method is controversial because it often leads to additional surgical interventions. Regular exercise is of course always good, but be careful! Toning exercises are counterproductive in this case. Better is a regular, short training with isometric exercises, thus holding exercises. Climbers often use training balls, rings, suspended handles or clay with different degrees of hardness and press this intermittently with your fingers together. Campusboard and Shimmy are short interval excercises with maximum load and are rather counterproductive in this case. It is better, however, to keep the load for some time and not “pump” to.

Are VERTICS.Sleeves compression cuffs worn at the beginning of the training, they can contribute to an accelerated repatriation of venous blood, so that the pump is delayed and reduced. Should the arms still running in pump at some point, VERTICS.Sleeves help in faster recovery and relaxation of forearm muscles.

Videodreh zu “The Essential” (scroll down for english version)

Das nächste Videoprojekt mit VERTICS.Sleeves ist im Kasten!

Anfang Mai trafen sich die Brüder Ruben und David Firnenburg, die Filmproduktionsgesellschaft Kings & Kongs und Stephan Vogt aus Berlin und Steffen Hummel, VERTICS zum gemeinsamen Videoprojekt in der Fränkischen Schweiz. “The Essential” ist von den Brüdern Firnenburg bereits im November 2014 geklettert worden, es sollte jedoch nun noch einmal im Rahmen eines Sportlerportraits filmisch festgehalten werden. Die Dreharbeiten dauerten 3 Tage und bestanden aus Aufnahmen im Trainingsbereich der Boulderhalle E4, Nürnberg
E4
und im Wesentlichen aus Außenaufnahmen an der Luisenwand nahe Burggrub.
Nahaufnahmen zeigen Griff für Griff und Move für Move die Komplexität dieser anspruchsvollen 9a (11) Route. Außerdem wurden detaillierte Interviews geführt, die das Leben der Kletterbrüder und deren Werdegang genauer beleuchten.
Erste Teaser des Videos und ein kleines “Making of” werden demnächst veröffentlicht. Wir zeigen Euch hier im Blog und auf Facebook/VERTICS.Sleeves wie es weitergeht!

The next video project with VERTICS.Sleeves is in the box! In early May, Firnenburg Brothers Ruben and David, the film production company Kings & Kongs and Stephan Vogt from Berlin and Steffen Hummel, VERTICS met for joint video project in the “Frankenjura”. “The Essential” has been climbed by the brothers Firnenburg in November 2014. However, it should now be re-captured on video as part of an athlete portrait.
The shooting lasted 3 days and consisted of shots in the training area of the  Bouldergym E4, Nuerberg and mainly of outdoor scenes on the wall near Burggrub. Close-up scenes of every grip, hold and move show the complexity of this challenging 9a (11) route.
In addition, detailed interviews were conducted that illuminate the lives of the brothers and their climbing career closely. First teaser of the video and a little “making of” will soon be published. We will show it here on the blog and on Facebook/VERTICS.Sleeves! Stay tuned!