Das Paraclimbing Team Österreich startet durch

Paraclimbing Team Österreich mit VERTICS

v.l. Peter Schwitzer, Christian Haselgruber, Gabriele Fröhlich, Jasmin Plank, Friederike Tautz

 

Paraclimbing

ist Klettern für Menschen mit Körper- oder Sinnesbehinderung. Unter dem Motto „Jeder kann klettern“ will das Trainerteam um Katharina Saurwein, dass Menschen mit Behinderungen wie Amputationen, Sehbehinderungen, Querschnittslähmungen oder neurologischen Erkrankungen Klettern ausprobieren und das Einmalige dieser faszinierenden Sportart selber erleben können.

blockquoteLangfristiges Ziel ist es, ein Paraclimbing Nationalteam in Österreich aufzubauen, das bei internationalen Wettkämpfen, wie Weltcups, Masters oder Welt- und Europameisterschaften an den Start geht. Da Paraclimbing in Österreich allerdings in den Kinderschuhen steckt, befindet sich das Team noch in der Aufbauphase. Derzeit wird daran gearbeitet, dass in möglichst allen Bundesländern Paraclimbing Kurse aufgebaut werden und die Sportart bekannt wird. In Tirol, Wien und Vorarlberg ist und dies schon gelungen. Demnächst gibt es dann auch Kurse in Oberösterreich.

Konkrete Aufgabe ist es ein österreichisches Nationalteam aufzustellen, Paraclimbing in Österreich bekannter zu machen und mit möglichst vielen Athleten bei der WM 2018 in Innsbruck im neuen Kletterzentrum an den Start gehen zu können, ihnen das internationale Kräftemessen zu ermöglichen und die eine oder andere Medaille für Österreich zu holen. Um dieses Ziel realistisch in Angriff nehmen zu können, benötigen die Athleten das richtige Equipment (Kletterschuhe, Gurte, Seile,…), ein professionelles Training mit gut ausgebildeten Trainern, nationale und internationale Trainingslager und die Chance in nationalen und internationalen Wettkämpfen Erfahrung zu sammeln.

erklärt Katharina Saurwein, die von Franziska Saurwein, Ines Kappacher, Alexandra Gauster (Wien) und Madeleine Eppensteiner (Vorarlberg) beim Trainieren der österreichischen Paraclimbing Athleten unterstützt wird. Es ist beeindruckend, welche Leistungen die Sportler erbringen, mit wieviel Elan sie beim Klettern sind und wie viel Freude ihnen das Training bereitet. Das Team trainiert momentan 2-3 mal in der Woche für ca. 2,5 Stunden.

 

Das Team beim Training

Die Athleten haben unterschiedliche Beeinträchtigungen, was sie jedoch nicht daran hindert, beim Training ordentlich Gas zu geben und bis an Ihre Grenzen zu gehen.

Jasmin Plank Spastiken am Bein

Jasmin Plank, Spastiken am Bein

Jasmin hat seit kurzem auch Spastiken an den Armen und sie findet, dass die Sleeves das Klettern während der Spastiken erleichtern.

Gabriele Fröhlich Sehbehinderung

Gabriele Fröhlich hat eine Sehbehinderung

 

Friederike Tautz Schädel Hirn Traume Knie Arm

Friederike Tautz hat nach einem Schädel-Hirn-Trauma Probleme mit dem Knie und Arm

Gabi und Friederike finden, dass ihre Leistung durch die Sleeves gesteigert wird und die Ermüdung geringer ist.

Christian Haselgruber ist Querschnittsgelähmt

Christian sagt, dass ihm die Strümpfe etwas zu eng sind. Eventuell bräuchte man noch eine größere Größe (er trainiert viel im Studio und hat dementsprechen große Armumfänge). Er findet, dass er langsamer ermüdet, wenn er die Sleeves trägt. Er hat mittlerweile ein neues Paar VERTICS.Sleeves in Größe III bekommen.

Peter Schwitzer Ataxie

Peter Schwitzer, Ataxie

Peter findet, dass VERTICS.Sleeves super passen, angenehm zu tragen sind und die Arme während der Pause angenehm warm halten.

 

VERTICS.Sleeves beim Training und im Wettkampf

Trotz der vielen  unterschiedlichen Beeinträchtigungen ziehen alle an einem Strang, um die gesteckten Ziele zu erreichen. Gerade bei einer Schädigung des Bewegungsapparates werden die Unterarme beim Klettern in besonderem Maße belastet. Dabei können die Wirkungsmechanismen von Muskelkompression beim Klettern mit Behinderung erst recht sehr behilflich sein. Die Ausdauer der Unterarme wird dadurch erhöht und der Pump-Effekt, also das verkrampfen oder “blau” werden der Unterarme reduziert und verzögert. Die Regeneration nach dem Klettern wird ebenfalls positiv beeinflusst. So können gerade Sportlerinnen und Sportler mit Handicap erheblich von der positiven Wirkung von VERTICS.Sleeves profitieren. Übrigens ist das Tragen von VERTICS.Sleeves bei nationalen und internationalen Wettkämpfen erlaubt.

VERTICS unterstützt die Athletinnen und Athleten sehr gerne mit VERTICS.Sleeves Kompressionsstulpen für die Unterarme und wünscht dem gesamten Team und den Trainerinnen viel Spaß beim Training, eine erfolgreiche Wettkampfvorbereitung und viel Energie, um die gemeinsamen Ziele zu erreichen.